Apfelwaffeln – Schwedische Herzwaffeln zum Våffeldagen

Wer an schwedische Traditionen denkt, kommt unweigerlich auf Våffeldagen – den Tag der Waffeln. In Schweden wird er jedes Jahr am 25. März gefeiert und ist ein liebgewonnener Anlass, um süße, herzhafte und besonders fruchtige Waffeln zu genießen. Eine besonders köstliche Variante sind die Apfelwaffeln, bei denen frische Äpfel in den Teig gegeben werden. Das Ergebnis ist ein herrlich saftiges, leicht karamellisiertes Waffel-Erlebnis, das sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert.

Apfelwaffeln sind eine perfekte Mischung aus Fruchtigkeit, Süße und lockerer Konsistenz. Die Äpfel sorgen nicht nur für Geschmack, sondern auch für Feuchtigkeit, während die Kombination aus Backpulver, Natron und Buttermilch für leichte, fluffige Waffeln sorgt. Serviert mit Puderzucker, Ahornsirup oder Apfelmus, wird aus einem einfachen Waffelteig ein geschmackliches Highlight, das den nordischen Flair direkt auf den Teller bringt.

Dieses Rezept eignet sich hervorragend für Frühstück, Brunch oder einen gemütlichen Kaffeeklatsch. Es ist einfach zuzubereiten, benötigt nur wenige Zutaten und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, kreativ zu werden – ob durch verschiedene Apfelsorten, Gewürze oder Toppings. Im Folgenden finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um perfekte Apfelwaffeln zuzubereiten: Zutaten, Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps, Variationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Zutaten für Apfelwaffeln

Für etwa 6–8 Waffeln benötigen Sie:

  • 200 g Mehl, Type 405 oder 550
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 250 ml Buttermilch
  • 50 ml Milch
  • 50 g zerlassene Butter, abgekühlt
  • 2 Äpfel (z. B. Boskop oder Elstar), geschält, entkernt und fein gewürfelt
  • Zusätzliche Butter oder Öl zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)
  • Ahornsirup oder Apfelmus zum Servieren (optional)

Die Zutaten sorgen für einen fluffigen Teig mit fruchtiger Note, der beim Backen leicht karamellisiert. Buttermilch und Natron reagieren zusammen und geben der Waffel eine besonders luftige Konsistenz, während die Äpfel Saftigkeit und Aroma beisteuern.

Einkaufstipps

  • Äpfel: Säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar eignen sich besonders gut, da sie beim Backen ihre Form behalten und den Teig aromatisch ergänzen.
  • Mehl: Type 405 ergibt besonders leichte Waffeln; Type 550 sorgt für etwas festere Konsistenz.
  • Milch & Buttermilch: Die Kombination macht den Teig locker und geschmeidig.
  • Butter: Zerlassene Butter macht den Teig aromatisch, sollte jedoch abgekühlt sein, um den Ei-Teig nicht zu kochen.

Vorbereitung der Apfelwaffeln

Die Zubereitung ist einfach, erfolgt in mehreren Schritten: Teig vorbereiten, Äpfel hinzufügen, Waffeln ausbacken und servieren.

Schritt 1: Teig vorbereiten

  1. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer großen Schüssel gut vermischen.
  2. In einer separaten Schüssel Ei, Buttermilch, Milch und zerlassene Butter verrühren.
  3. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten geben und vorsichtig mit einem Schneebesen oder Löffel zu einem glatten Teig verrühren.
  4. Den Teig nicht zu stark rühren, um die Luftigkeit zu erhalten.

Schritt 2: Äpfel hinzufügen

  1. Die geschälten, entkernten und fein gewürfelten Äpfel vorsichtig unter den Teig heben.
  2. So verteilt sich das Obst gleichmäßig, ohne dass der Teig zu wässrig wird.

Schritt 3: Waffeln ausbacken

  1. Ein Waffeleisen vorheizen und mit etwas Butter oder Öl einfetten.
  2. Den Teig portionsweise hineingeben – je nach Größe des Waffeleisens 2–3 EL pro Waffel.
  3. Die Waffeln goldbraun backen, bis sie leicht knusprig an der Oberfläche sind.
  4. Auf einem Kuchengitter kurz abkühlen lassen, damit die Unterseite nicht zu weich wird.

Schritt 4: Servieren

  • Mit Puderzucker bestäuben und nach Wunsch mit Ahornsirup oder Apfelmus servieren.
  • Für eine festliche Variante: Zimt oder Vanillepulver über die Waffeln streuen.
  • Frische Früchte, Joghurt oder Schlagsahne passen ebenfalls hervorragend dazu.

Tipps für perfekte Apfelwaffeln

  1. Äpfel gleichmäßig schneiden: Kleine Würfel backen gleichmäßiger und geben eine angenehme Textur.
  2. Teig nicht zu flüssig: Sollte der Teig zu dick sein, etwas Milch hinzufügen; zu flüssig, etwas Mehl.
  3. Waffeleisen gut vorheizen: Nur so werden die Waffeln gleichmäßig knusprig.
  4. Backzeit beobachten: Jede Waffel hat eine individuelle Backzeit, je nach Eisen und Hitze.
  5. Variationen: Gewürze wie Zimt, Muskat oder Kardamom können den Geschmack ergänzen.

Variationen der Apfelwaffeln

  • Zimt-Apfel-Waffeln: 1 TL Zimt in den Teig geben für weihnachtliche Note.
  • Nussig: Gehackte Walnüsse oder Mandeln unterheben für mehr Crunch.
  • Fruchtmischung: Äpfel mit Birne, Beeren oder Pfirsich kombinieren.
  • Schokoladig: Schokostückchen im Teig ergänzen die fruchtige Süße.
  • Vegan: Ei durch Apfelmus oder Leinsamen-Ei ersetzen, Milch durch pflanzliche Alternativen.

Häufig gestellte Fragen zu Apfelwaffeln

1. Kann ich die Äpfel auch raspeln?
Ja, fein geraspelte Äpfel lassen die Waffeln saftiger werden, verändern jedoch die Konsistenz leicht.

2. Wie lange bleiben die Waffeln frisch?
Am besten frisch genießen, sie lassen sich jedoch 1–2 Tage luftdicht aufbewahren und kurz im Ofen oder Toaster aufbacken.

3. Kann ich die Waffeln einfrieren?
Ja, ausgekühlte Waffeln lassen sich einzeln einfrieren und bei Bedarf auftoasten.

4. Muss ich Buttermilch verwenden?
Buttermilch sorgt für eine besonders luftige Konsistenz. Alternativ kann man Milch mit etwas Zitronensaft oder Essig leicht ansäuern.

5. Wie verhindere ich, dass die Waffeln am Eisen kleben?
Waffeleisen gut einfetten und ggf. zwischen den Backvorgängen erneut einfetten.

6. Kann ich Zucker reduzieren?
Ja, 1–2 EL Zucker genügen, da die Äpfel natürliche Süße beitragen.

7. Welche Apfelsorten eignen sich am besten?
Säuerliche Sorten wie Boskop oder Elstar halten die Form und geben den Teig aromatisch. Süße Sorten wie Gala oder Jonagold eignen sich ebenfalls, machen die Waffeln aber süßer.

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Apfelwaffeln – Schwedische Herzwaffeln zum Våffeldagen


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  • Author: MORAD

Ingredients


Fazit

Die Apfelwaffeln – Schwedische Herzwaffeln sind ein einfaches, schnelles und gleichzeitig raffiniertes Rezept, das Fruchtigkeit, Süße und lockere Konsistenz perfekt vereint. Ob für Frühstück, Brunch oder als Dessert – sie sind ein Highlight auf jedem Tisch.

Mit ein wenig Kreativität bei Toppings, Gewürzen und Servierideen lassen sich die Apfelwaffeln jedes Mal neu interpretieren. Das Rezept zeigt, wie man mit wenigen Zutaten und einfachen Schritten ein köstliches Ergebnis erzielt, das optisch und geschmacklich begeistert.

Apfelwaffeln sind ein Klassiker, der sowohl Kinder als auch Erwachsene begeistert und die nordische Waffeltradition in die heimische Küche bringt. Probieren Sie verschiedene Variationen und genießen Sie das herrlich duftende, fruchtige Gebäck, das auf der Zunge zergeht.

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